Gradinari, Irina; Niehaus, Michael (Hrsg.):
Filmisches Erinnern : zur Ästhetik und Funktion der Rückblende
1. Auflage, Dortmund: readbox unipress, 2020
(Hagener Schriften zur Literatur- und Medienwissenschaft ; 2)
2020SammelwerkOA Hybrid
01 Geisteswissenschaften » 080 Allgemeine und vergleichende Literatur- und Sprachwissenschaft » 0800 Allgemeine und vergleichende Literatur- und Sprachwissenschaft allgemeinRektor/in » Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften » Fak. KSW - Lehrgebiete » Fak. KSW - LE Deutsche Literatur/Medienw » LG Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und MedienästhetikRektor/in » Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften » Fak. KSW - Lehrgebiete » Fak. KSW - LE Deutsche Literatur/Medienw » LG Literatur- und medienwissenschaftliche Genderforschung
Titel:
Filmisches Erinnern : zur Ästhetik und Funktion der Rückblende
Herausgeber(in):
Gradinari, IrinaHSB
GND
1019895276
ORCID
0000-0002-1043-2654ORCID iD
SCOPUS
57222414804
SCOPUS
58476153900
Sonstiges
der Hochschule zugeordnete*r Autor*in
;
Niehaus, MichaelHSB
GND
120376555
Sonstiges
der Hochschule zugeordnete*r Autor*in
Auflage:
1. Auflage
Erscheinungsort:
Dortmund
Verlag:
readbox unipress
Erscheinungsjahr:
2020
Open Access?:
OA Hybrid
Umfang:
215 Seiten
Sprache des Textes:
Deutsch
Schlagwort, Thema:
Film ; Gedächtnispolitik
Ressourcentyp:
Text
Access Rights:
Open Access
Peer Reviewed:
Ja

Abstract in Deutsch:

Obwohl die Rückblende bzw. der Flashback ein verbreitetes ästhetisches Mittel filmischen Erzählens darstellt, besteht bislang in dieser Hinsicht ein auffallender Mangel an theoretischer Reflexion und filmhistorischer Forschung. Flashbacks scheinen vor allem mit erinnerungspolitischen und genrespezifischen Implikationen zusammenzuhängen, und sie werden somit je nach ästhetischen oder politischen Anforderungen an den Film unterschiedlich (viel) eingesetzt. Der Band versucht mit Beispielanalysen dieses Forschungsdesiderat ein Stück weit zu schließen, indem Formen und Funktionen von Flashbacks in verschiedenen historischen Epochen und Genres sowie im Hollywood- und europäischen Autorenfilm untersucht werden. Nach einer systematisch-historischen Einleitung liefern die sieben Aufsätze des Bandes anhand der Analyse von Filmen aus den Jahren 1933 bis 2016 eine grundlegende theoretische Fundierung der filmischen Rückblende.